1:1 Halbzeit

28.03.-01.04 Hongsa

Passend zur Halbzeit des Freiwilligenjahres (naja eigentlich 2 Monate später..) hatten wir unser Zwischenseminar in Hongsa. Für mich und Charlotte war es nicht einfach nach Hongsa zu kommen. Wir haben zuerst ein Slowboat nach Pakbeng genommen, das etwa 5 Stunden brauchen sollte. Der Motor auf dem Boot schien nicht mehr der Jüngste zu sein und gab dann auch nach etwa 2 stündiger Fahrt den Geist auf. Damit wir nicht im Strom des Mekongs abtreiben steuerte der Fährmann eine Steinformation mitten im Mekong an um das Boot dazwischen zum stehen zu bringen. Das Manöver lief nicht ganz glatt aber das Boot kam mit einem kräftigen rums zum stehen. Das hat allerdings mehrere Passagiere enorm verstört, sodass auf dem Boot eine kleine Panik ausbrach. Zum Glück konnten die Passagiere bald beruhigt werden, da wir von einem anderen Boot ans Ufer gebracht wurden, wo uns bald wieder ein anderes Boot in Richtung Pakbeng mitnahm. Dort übernachten Charlotte und ich in einem Guesthouse. Am nächsten Tag ging es mit dem Boot in Richtung Luang Prabang nach Hongsa. Wir instruierten die Mitarbeiter auf dem Boot, damit sie uns in einem Dorf etwa eine Stunde entfernt von Pakbeng rausließen. Alle anwesenden Touristen fanden es sehr merkwürdig als wir allein mit unserem kleinen Rucksack an einem Strand an einem Dorf herausgelassen wurden. Das nahmen wir natürlich gleich zum Anlass den Touristen eine kleine Geschichte aufzubinden 😉 Man muss immer das Beste zu seinem eigenen Vergnügen daraus machen. Im Dorf fragten wir uns durch und erfuhren, dass es keinen Bus nach Hongsa gab. Doch einige Bewohner machten uns klar, dass sie uns später nach Hongsa bringen könnten. Zumindest haben wir es so verstanden. Es kam dann später auch so. Ein Arbeiter einer Stromgesellschaft und sein Sohn nahmen uns in seinem riesigen Arbeitsauto mit nach Hongsa. Endlich in Hongsa angekommen suchten wir uns den Weg zu unserer Gastgeberin Monika.

Ich kann nur hoffen, dass die lkj im nächsten Jahr einen Ort raussucht, der für alle Freiwilligen gleichermaßen einfach zu erreichen ist. Ohne unsere spärlichen Laotisch Kenntnisse hätten wir es kaum nach Hongsa geschafft. Das Zwischenseminar war allerdings sehr interessant. Mir hat es wesentlich besser als das Vorbereitungsseminar gefallen. Besonders der Abschnitt, der uns auf unsere Rückkehr vorbereiten sollte, sowie auch der kreative Teil des Seminars. Ich und Charlotte konnten über unsere Probleme mit der LYU in Bokeo sprechen und unser Leid klagen. Leider muss ich sagen, hat es sich auch bis heute nicht verbessert. Die Kommunikation mit der LYU hier in Bokeo funktioniert kaum und ich habe unseren Mentor nun seit knapp einem halben Jahr nicht mehr zu Gesicht bekommen. Ich hoffe wirklich, dass sich die Situation für die kommenden Freiwilligen erheblich verbessert. Denn so wie es gerade läuft, macht der Freiwilligendienst für die LYU keinen Spaß. Es sind eher die Momente abseits der LYU die meine Zeit in Laos positiv prägen.

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