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Wat in Chiang Mai, Thailand
Wat in Chiang Mai, Thailand

A whole new world oder auch purer Luxus!

Thailand: Chiang Mai, 23.08-26.08.2015

Auf nach Thailand! Erstmal steht allerdings Chiang Mai auf dem Programm. Mit einem Tuk Tuk fahre ich bis an die Grenze. Die Einreise ist super einfach. Anschließend geht es mit einem Minibus nach Chiang Mai. Die Fahrt dauert ca. 4 Stunden. Für meine laotischen Verhältnisse bewege ich mich entsprechend schnell fort.

Thailand ist im Gegensatz zu Laos unglaublich modern. Ich wundere mich am Anfang über vierspurige Straßen und Ampeln. Die vielen Supermärkte, Burgerking, Starbucks und Einkaufscentren bin ich gar nicht mehr gewöhnt. Ein Tuktukfahrer bringt mich zu einem überteuerten Preis zu der Wohnung von Julien, einem Couchsurfer, der mich für ein paar Tage bei sich aufnimmt. Den Abend verbringe ich erst auf dem Markt, dann auf dem Balkon des französischen Couchsurfers. Ich höre viele spannende Geschichten über das Leben in Thailand. Wir haben uns so viel zu erzählen, dass ich erst gegen 5 Uhr morgens ins Bett gehe.

Ich wache frisch um 7 Uhr morgens wieder auf und mache mich gleich auf den Weg in die Stadt. Die Altstadt ist in einem Viereck angelegt und lässt sich einfach erkunden. Ich genieße es frisch gepressten Saft zu trinken und das WiFi der Cafés auszunutzen.

Ich bin schon lange nicht mehr so viel herumgelaufen. Es gibt viele wunderschöne buddhistische Wats. Außerdem kaufe ich Kleidung ein. In Laos gibt es leider kaum Kleidung, die mir passt.. Die Laotinnen sind viel kleiner und schmaler als ich. Ich kam mir noch nie so groß vor. In Chiang Mai versuche ich nicht gerade nicht die vielen bunten Shirts und Hosen zu kaufen. Ich möchte nicht ein ganzes Jahr wie ein Tourist aka Falang in Laos aussehen. Zum Glück finde ich einen kleinen Second Hand Shop. Dort werde ich fündig. Neben dem Laden befindet sich ein Buchladen mit gebrauchten Büchern. Dort finde ich dann auch ein englisches Buch um Laotisch zu lernen. Ich bin absolut begeistert!

Noch besser finde ich allerdings das vegane Angebot in Chiang Mai. Endlich wieder vegane Kuchen und veganes Eis! Beim Mittagessen läuft mir eine Bekannte über den Weg. Wir haben uns im Minibus nach Chiang Mai kennengelernt. Nun essen wir zusammen und beschließen zum Nachtmarkt zu gehen. Dieser ist unglaublich groß, für mich viel zu groß. Stand an Stand reiht sich nacheinander. Die angebotenen Waren wiederholen sich immer wieder, dass es ermüdend wird. Ich fahre anschließend mit einem Bus zu meiner Bleibe. Aus der Erfahrung mit dem Tuk Tuk habe ich gelernt. Wieder verbringe ich den Abend bis 5 Uhr morgens auf dem Balkon mit langen Gesprächen. Ich finde es schön, dass Couchsurfer so viel zu erzählen haben und unglaublich offen fremden Menschen gegenüber sind. Ich habe mit Couchsurfing immer nur sehr positive Erfahrungen gemacht. Diesmal wird es wieder eine sehr kurze Nacht. Meine innere Uhr weckt mich nach 2 Stunden Schlaf. Trotzdem fühle ich mich spätestens nach der Dusche sehr wach. Ich mache mich diesmal mit dem Bus auf dem Weg in die Stadt. Ich habe keine Lust auf Shopping und möchte was anderes erleben. Heute habe ich mich mit einem Mädchen aus Hannover verabredet. Ich folge ihr auf Instagram und habe so erfahren, dass sie auch in Chiang Mai ist. Ich habe das Gefühl, dass ich auch wenn ich alleine gestartet bin nie wirklich alleine bin. Ich bin so aufgeschlossen wie noch nie in meinem Leben.

Ich buche eine Massage für mich und meine neue Bekannte. Wir treffen uns davor und haben super viel zu erzählen. Das muss aber warten, denn erstmal bekommen wir beide unsere erste thailändische Massage.

Die fühlt sich in etwa so an als ob jemand an dir Yoga Positionen ausübt. Ich werde in jede erdenkliche Positionen gedrückt. Die Masseuse schlägt (sanft) auf meine Arme und Beine und setzt sich sogar auf meinen Rücken. Ich war anscheinend ziemlich verspannt, denn bei einer Drehbewegung knackt es laut; sogar die Masseuse muss lachen. Danach fühle ich mich allerdings ziemlich entspannt.

Wir unterhalten uns danach weiter über Thailand, Veganismus, Instagram und Reisen. Gegen Abend mache ich mich auf den Weg zu einem anderen Couchsurfer. Ich möchte niemandem zu lange in der Wohnung auf den Keks gehen und freue mich über neue Kontakte. Brandon, ein Amerikaner, holt mich ab. Er ist super aktiv und möchte mir gleich alles zeigen. Erstmal geht es richtig lecker vegan Essen. Brandon weiß wo es das beste Essen in Chiang Mai gibt. Zusammen fahren wir in eine Reggae Bar, hören Livemusik und genießen Chang Beer. Danach gehts in eine Jazzbar und in eine supercoole Rooftop Bar. Völlig fertig und müde falle ich ins Bett. Am nächsten Tag geht es wieder sehr früh los. Brandon fährt mich zu Doi Suthep, ein riesiger Tempel auf einem Berg in Chiang Mai. Morgens sind noch nicht so viele Touristen da. Auf der Fahrt haben wir leider einen Platten Reifen.. Ich nehme es gelassen. Fur umgerechnet 3€ gibt’s nen neuen Reifen und unsere Reise geht weiter. Inzwischen gibt es einige Touristen. Der Tempel ist ziemlich beeindruckend. Brandon erzählt mir spannende Geschichten, wie es zu diesem Tempel kam. Nach dem Tempel geht es wandern! Wir wandern zu ein paar Nahe gelegene Wasserfälle. Das Wasser ist angenehm kühl. Ich muss stark aufpassen, dass ich nicht ausrutsche. Mir passiert das dann allerdings doch und ich lande im Wasser! Naja immerhin eine schöne Abkühlung. Brandon lacht mich aus, hilft mir aber trotzdem aus dem Wasser. Bei den warmen Temperaturen trocknet meine Hose schnell. Ich ziehe mich danach trotzdem um. Heute habe ich noch viel vor. Wir fahren zum Bahnhof. Ich will mir noch für heute ein Ticket nach Bangkok kaufen. Das Ticket gibt es aber nur mit Pass. Deswegen fahren wir wieder zurück in die Wohnung.. Auf dem Weg halten wir an, damit ich meine Wäsche in einen Waschcenter bringen kann. Während meine Wäsche gewaschen wird gehen wir Mittagessen. Wieder kennt Brandon ein super vegetarisches Restaurant. Danach zurück in die Wäscherei, Wäsche in den Trockner und wieder zurück zum Bahnhof. Für ca. 22€ fahre ich heute Abend mit dem Nachtzug nach Bangkok. Das Erlebnis wollte ich mir noch gönnen. Außerdem sind die Flüge mittlerweile teurer geworden, weil Moonfestival ist. Danach wird schnell die Wäsche abgeholt und ich packe meine Tasche zusammen. Die knapp 2 Tage bei dem Couchsurfer sind schnell vergangen. Wir fahren noch an einem Stand vorbei, bei dem es die besten Smoothies für umgerechnet 60 Cent gibt!

Während der Fahrt hinten auf dem Moped trinke ich den Smoothie. Am Bahnhof muss ich mich schnell verabschieden, weil der Zug gleich abfährt. Die letzen Tage waren voller Aktivitäten, dass ich nun total erschöpft bin. Das ist allerdings von Vorteil. Im Zug kann ich so vielleicht besser einschlafen. Wenn nicht habe ich immer noch ein paar Valium Tabletten dabei. Die kann man nämlich ganz einfach in der Apotheke kaufen. Ich hab dem Freiwilligen Sebastian nicht geglaubt, als er mir das vor ein paar Tagen erzählt hat. Deshalb hab ich es gleich in Thailand ausprobiert. Ich hoffe trotzdem ich brauche sie nicht. Aber wer weiß, wann ich die Tabletten noch brauchen werde.

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